Qivalis verdreifacht Mitgliederzahl: 25 neue Banken treten Euro-Stablecoin-Konsortium bei
Amsterdam, 20. Mai 2026 – Qivalis, das europäische Bankenkonsortium, das die Einführung eines voll regulierten Euro-Stablecoin vorbereitet, verkündet heute den Beitritt von 25 neuen Mitgliedsbanken. Mit diesem Schritt wächst das Konsortium auf insgesamt 37 Finanzinstitute in 15 europäischen Ländern und schafft damit beste Voraussetzungen für ein paneuropäisches Netzwerk für Euro-Zahlungen und -Abwicklungen auf der Blockchain. Dieses soll künftig auf einem Stablecoin basieren, der im Verhältnis 1:1 durch Euro-Einlagen gedeckt wird.
Die neuen Mitgliedsbanken sind ABANCA, ABN AMRO, AIB, Banco Sabadell, Bank of Ireland, Bank Pekao S.A., Bankinter, Banque et Caisse d'Épargne de l'État (Spuerkeess), Banque Fédérative du Crédit Mutuel, BPER Banca, Cecabank, Erste Group, Groupe BPCE, Handelsbanken, Helaba, Intesa Sanpaolo, Jyske Bank, Kutxabank, Landsbankinn, National Bank of Greece, Nordea, OP Pohjola, Piraeus, Rabobank und Swedbank. Die neuen Partner ergänzen den bestehenden Kreis aus Banca Sella, BBVA, BNP Paribas, CaixaBank, Danske Bank, DekaBank, DZ BANK, ING, KBC, Raiffeisen Bank International, SEB und UniCredit. Gemeinsames Ziel ist der Aufbau eines On-Chain-Ökosystems, das den Euro-Stablecoin als führenden Standard für die digitale Finanzwelt etabliert. Damit stärkt das Konsortium sein Vorhaben, einen MiCA-konformen Euro-Stablecoin unter der Aufsicht der De Nederlandsche Bank (DNB) auszugeben.
„Wir freuen uns sehr, 25 neue Partner bei Qivalis willkommen zu heißen”, erklärt Jan-Oliver Sell, CEO von Qivalis. „Diese Erweiterung ist ein entscheidender Schritt hin zu einem offenen und regulierten digitalen Ökosystem für den Euro. Sie zeigt zudem, dass die Mehrheit der europäischen Finanzinstitute der direkten Euro-Abwicklung auf der Blockchain bereits hohe Priorität in ihrer Digital-Asset-Strategie eingeräumt hat. Der Euro ist die Währung Europas, und die On-Chain-Finanzinfrastruktur sollte ihn abbilden – aufgebaut von europäischen Institutionen und reguliert nach europäischen Regeln.”
Ziel von Qivalis ist die Entwicklung einer nativen Euro-Zahlungsinfrastruktur, die Unternehmen und Verbrauchern eine moderne, Blockchain-basierte Abwicklung ermöglicht – effizient, sicher und grenzüberschreitend. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, Liquidität rund um die Uhr in Echtzeit zu transferieren. Tokenisierte Vermögenswerte - wie Anleihen, Forderungen und Immobilien – können atomar und ohne Gegenparteirisiko abgewickelt werden. Europäische Exporteure können auf Euro lautende Stablecoins direkt nutzen, anstatt auf komplexe Korrespondenzbank-Netzwerke angewiesen zu sein. Die direkte digitale Abwicklung senkt die Kosten und verkürzt die Transaktionszeiten erheblich. Darüber hinaus ermöglicht eine Smart-Contract-Funktionalität programmierbare Zahlungen und reduziert den manuellen Abstimmungsaufwand deutlich.
„Diese Infrastruktur ist unverzichtbar, wenn Europa im globalen digitalen Wirtschaftsraum wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig seine strategische Autonomie wahren will”, betont Sir Howard Davies, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Qivalis. „Unser Ziel geht weit über eine reine Zahlungsinfrastruktur hinaus: Wir sorgen dafür, dass europäische Grundsätze zu Datenschutz, Finanzstabilität und regulatorischer Sorgfalt in der nächsten Generation des digitalen Geldes verankert sind. Effizienz in der Finanzinfrastruktur ist letztlich eine Frage der Souveränität. Die künftige Rolle des Euro wird maßgeblich davon abhängen, ob er auf jenen Infrastrukturen, auf denen globale Werte bewegt werden, als zentrale Verrechnungswährung präsent ist."
Qivalis wurde im September 2025 gegründet und hat seinen Sitz in Amsterdam. Das Unternehmen strebt derzeit die Zulassung als E-Geld-Institut bei der DNB an. Da derzeit nur 0,2 Prozent des weltweiten Stablecoin-Umlaufs auf den Euro entfallen, befinden sich europäische Unternehmen in einer strukturellen Abhängigkeit, der Qivalis gezielt entgegenwirken möchte. Mit einem vollständig MiCA-konformen Euro-Stablecoin soll dem europäischen Finanzsektor ermöglicht werden, seine digitale Infrastruktur zurückzugewinnen und die Zukunft des europäischen Zahlungsverkehrs aktiv zu gestalten. Während die Abstimmung mit der niederländischen Aufsicht läuft, treibt Qivalis die technische und operative Umsetzung mit Hochdruck voran. Der offizielle Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Über Qivalis
Qivalis B.V. (www.qivalis.eu) plant, einen vollständig regulierten Euro-Stablecoin zu entwickeln, der von einem Konsortium aus 37 führenden europäischen Banken getragen wird. Das Konsortium hat seinen Sitz in Amsterdam und strebt die Zulassung durch die niederländische Zentralbank (DNB) als E-Geld-Institut (EMI) an. Geplant ist die Emission des Euro-Stablecoins unter einem Vollreserve-Modell. Damit legt Qivalis den Grundstein für eine institutionelle Zahlungs- und Abwicklungsinfrastruktur auf der Blockchain. Die Ausgabe des Tokens soll über die Partner von Qivalis erfolgen. Indem Qivalis die Stabilität der klassischen Finanzwelt mit der Agilität von Blockchain-Innovationen vereint, setzt das Konsortium neue Standards für Vertrauen in Europas digitale Ökonomie. Der Marktstart von Qivalis ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
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